|
Geschichte
der Bruchwald-Bahn
Die Bruchwald-Bahn ist eine fiktive ein- bzw.
zweigleisige Nebenbahn in Deutschland. Anfang der 80er-Jahre waren noch
zahlreiche Zugpaare auf der Strecke unterwegs. Aufgrund der „Sparmaßnahmen“
seitens der Deutschen Bahn wurde der Betrieb auf der Bruchwald-Bahn dann
Ende 1985 eingestellt. Die Proteste der Bürger blieben dabei auf der
Strecke. Heute, 21 Jahre später, wurde die Strecke wieder eröffnet und man
spricht vom „Neuanfang auf der Bruchwald-Bahn“. Welche Fahrzeuge nun
verkehren, war am Tag der Eröffnung noch nicht klar. Der „Eröffnungszug“,
ein Wiedersehen der schon damals vertretenen 218, bestand aus der 218 125-3
und zwei Regionalbahnwagen. Auf Dauer wird man sich allerdings am Bruchwald
wohl eher von der Baureihe 218 verabschieden müssen. Die DB hat bereits die
Bestellung von 5 neuen Lint-Triebwagen (Baureihe
648) abgeschlossen. Spätestens im Sommer 2006 sollten die neuen Fahrzeuge
rollen.
Gut ein Jahr später sind sogar drei Baureihen auf
der Bruchwald-Bahn unterwegs. Die bekannte 218 mit ihren Wendezügen, die
neuen Lints der Reihe 648 sowie die EuroRunner von Siemens. Letztere verkehren aber nur als
Versuchträger. So kann man nach der
„Wiederauferstehung“ der Strecke wieder ein buntes Treiben beobachten. Auch
der weitläufige Güterbahnhof in Holzhausen und das Sägewerk werden wieder
von der Bahn angefahren. Es verkehren Holztransport-Züge zwischen
Holzhausen und Bad Bentheim. Dort ist eine große
Möbelfabrik ansässig. In der Zukunft soll die Bruchwald-Bahn sogar noch
weiter verlängert werden.
|