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[Ort des Geschehens]
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Am
19. August 2009 besuchten wir zum ersten Mal die Zoom Erlebniswelt in
Gelsenkirchen. Mein letzter Besuch des Gelsenkirchener Ruhr-Zoos muss vor
10 Jahren gewesen sein. Zu dieser Zeit war er noch ein Beton-Park, eine traurige
Ansammlung von Tieren, die auf engsten Raum leben mussten. Mittlerweile hat
sich aber sehr viel getan. Der komplette Zoo wurde umgebaut und erweitert,
sodass man jetzt eigentlich nicht mehr von einem Tiergarten oder Zoo
sprechen kann. Die Zoom Erlebniswelt ist fast ein Themenpark mit Tieren.
Man sollte es einfach mal erlebt haben. Wir hatten des Öfteren das Gefühl,
eher in einem gut thematisierten Freizeitpark zu spazieren als im
ehemaligen Beton-Komplex von Gelsenkirchen. Der erste Eindruck war positiv
und so starteten wir ganz unvoreingenommen unseren Rundgang durch den Park.
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Der Parkplan der Saison 2009: 2010 kam dann der
neue Bereich Asien hinzu. Einen aktualisierten Bericht aus 2010 finden Sie
ebenfalls im Auswahlmenü (Mit dem Rad zur Zoom Erlebniswelt).
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Vorher noch ein Besuch in diesem schönen
Bauernhaus.
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Wir hatten die Qual der Wahl. Im
Jahr 2009 waren allerdings nur die Bereiche Afrika und Alaska zugänglich.
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Wir entschieden uns zuerst für den
Bereich Alaska. Hier ist das Eingangsportal zu sehen.
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Eine Schnee-Eule hat etwas ins Visier genommen:
Wir die ihren Kopf immer um die eigene Achse drehen können, das sieht echt
putzig aus.
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Sehr schön ist, dass man dort fast alle Tiere
ohne störende Gitter im Bild fotografieren kann (nicht so wie zum Beispiel
in Dortmund). Überall finden sich Gucklöcher, Höhlen, Steh-Felsen und
Trittstufen. So können wie hier interessante
Motive entstehen, die sonst meistens nicht möglich sind.
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Ein Waschbär posiert für das Foto?
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Ich habe leider vergessen, wie dieser
stachelige Kollege mit Namen hieß, sonst hätte ich ihn verraten. So kann
ich nur sagen, dass er sich sehr laaangsam bewegte und sich ein wenig wie
ein Faultier benahm.
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Die obligatorischen Personenportraits dürfen ja
auch nicht fehlen. Ich beschränke das Ganze mal auf zwei Bilder von uns. Aufgenommen
in einem alten Bus, der wirklich gut in das Umfeld passte. Hier meine
Wenigkeit.
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Meine Begleitung und Freundin.
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Und wieder konnten wir eine
Fütterung ganz ohne Gitter genießen. Hier zeigt gerade ein Stinktier, dass
es Hunger hat.
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Zwischenzeitlich setzte sich eine
Libelle auf den warmen Felsen.
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Weiter
ging unsere Rundreise durch Alaska. Aus „normalen“ Zoos kennt man
vielleicht, dass man sich mehr oder weniger schnell verlaufen kann und so nicht
immer alle Stationen mitbekommt. Ganz anders der Zoom-Zoo: Hier läuft man
eine festgelegte Route, einen Rundweg. Das hat den großen Vorteil, dass man
so alle Tiere und Gehege mitbekommt. Man sollte sich dann auch (vor allem
im Bereich Afrika) auf einen längeren Rundweg einstellen. Aber ich denke,
man besucht so einen Park ohne Zeitdruck.
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Durch den Wald von Alaska: Man stelle
sich hier Schnee vor. Das wäre doch tolles Alaska-Feeling.
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Ein paar Gehminuten später dachten wir
plötzlich wieder, wir ständen in einem Freizeitpark. Da waren auf einmal
Gebäude im „Alaska-Style“ zu sehen, ein kleines Fischerdorf direkt am See.
Dort kann man, very amerikanisch, Currywurst und Schnitzel essen.
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Alaska hat ja bekanntlich auch große
Felsgebiete und Gebirgslandschaften zu bieten. Auch dies wurde schön umgesetzt.
So durchquert man zum Beispiel Felshöhlen, um diese Bären zu beobachten.
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Dann tauchte plötzlich eine Mine auf, in der man
sogar eine kurze Geistergeschichte erleben kann. Mehr möchte ich dazu nicht
sagen, damit der Überraschungseffekt nicht verloren geht.
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Wie es sich für Alaska gehört, darf auch ein reißender Fluss und ein Wasserfall nicht
fehlen. Wenn man mutig ist, kann man diese Schlucht mittels Hängebrücke
überqueren.
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Weiten Strecken sieht man kein Tier, weil man
eher durch eine parkähnliche Anlage bzw. durch die Landschaften von Alaska
geht. Da die Gehege der Tiere allesamt groß sind, ist eine artgerechte
Haltung bei fast allen Tieren gegeben. Man hat einfach nicht das Gefühl, in
einem Zoo zu stehen.
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Schlafende und sich sonnende
Robben.
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Hier kann man die Robben beim
Schwimmen beobachten.
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Außerdem
kann man im Bereich Alaska eine altes Inuit-Iglu
besuchen. Dahinter versteckt sich ein Simulator-Fahrgeschäft, bei dem man
auf einer Eisscholle durch den Ozean treibt. Nette Effekte, teilweise aber
längere Wartezeiten.
Als
wir nach der Runde wieder am Parkeingang angekommen waren, war nun der Themenbereich
Afrika an der Reihe. Wir passierten das Eingangsportal und besuchten als
erstes ein afrikanisches Dorf.
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Eingangsbereich Afrika.
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Gleich zu Beginn führt der Rundgang
durch ein afrikanisches Dorf.
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Auch in Afrika dominieren weite Gehege mit
ausreichend Platz für die Tiere. Nach einigen Gehminuten durch das
afrikanische „Hügelland“ erreichen wir die weitläufige Savanne.
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Eine Besonderheit dieses Themenbereichs ist die
relativ lange Flussfahrt, bei der man mit einem „Dampfer“ vorbei an
verschiedene Gehege schippert.
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„Pavian-City“ ist der Name der
Affeninsel. Dort herrscht oft reges Treiben der Pavianbande.
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Die etwa 20-minütige Fahrt führt auch durch
eine Grotte bzw. Höhle. An der linken Felswand sind noch die Wasserspritzer
des Wasserfalls zu sehen.
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Das Schilf (am linken Bildrand) ist
eigentlichen kein echtes Schilf, sondern nur eine Attrappe aus Stahl. Dafür
aber täuschend ähnlich.
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Der Ein- und Ausstiegsbereich der
Flussfahrt.
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Nicht immer entdeckt man die Tiere
auf den ersten Blick.
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Das ist der Lieblingsplatz von
Timon.
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Der afrikanische Bereich besitzt auch ein
Dschungel- bzw. Tropenhaus. Dort kann man diese großen Tiere beobachten.
Wenn sie nicht gerade faulenzen, lassen sie sich pflegen und säubern.
Mundhygiene mal anders.
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Ob sein Fell wohl weich ist.
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Abschließend
lässt sich sagen, dass die Zoom Erlebniswelt mal ein ganz anderes Erlebnis ist,
wie man es von herkömmlichen Zoos kennt. Die Tiere haben hier viel
Freiraum, lassen sich dafür aber auch seltener Blicken oder schwerer
ausmachen. Durch die gelungene Thematisierung der Bereiche hat man wirklich
das Gefühl, in Afrika oder Alaska zu Besuch zu sein. Die zusätzlichen
Attraktionen (Simulator und Flussfahrt) runden das Angebot für die ganze
Familie ab.
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