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Schon
als kleiner Junge interessierte ich mich für die große Eisenbahn. So konnte
ich damals schon mit geschlossenen Augen raushören, ob ein Personen- und
Güterzug anrollen würde. Meine erste analoge Kleinbildkamera bekam ich von
meinen Eltern geschenkt. Es war eine rote Olympus (ein Bild ist im Internet
nicht mehr auffindbar) mit
Schiebetür vor dem Objektiv. Den Film musste man noch immer manuell
weitertransportieren. Dazu gab es auf der Rückseite der Kamera ein Zahnrad,
das man betätigen musste. So wurde der Film weiter ein- bzw. ausgerollt.
Der Blitz ließ sich per Schalter aktivieren, benötigte (je nach Batterie)
aber manchmal mehrere Minuten zum Aufladen. Das war um 1994 und ich war 9
Jahre alt.
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Eine orientrote Lok der Baureihe 103 passiert
den Haltepunkt Natrup-Hagen, gelegen
an der Rollbahn Osnabrück-Münster (Frühjahr 1994).
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Ein Talent der ehemaligen
Dortmund-Märkischen-Eisenbahn am Haltepunkt Dortmund-Tierpark
(Volmetal-Bahn).
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103 122-8 rangiert im Sommer 1997
am Dortmunder Hauptbahnhof.
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Da
sich das Interesse an der Fotografie (wenn auch noch eher unprofessionell)
verstärkt hatte, investierte ich um etwa 1999 mein hart verdientes
Geburtstagsgeld in eine neue analoge Kompaktkamera. Diesmal aber eine
Samsung Fino 700XL mit Zoom-Objektiv, für meine damaligen Verhältnisse ein
riesiger Fortschritt.
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Ein Triebwagen der Reihe 624 der
rollt durch Dortmund-Hörde, Herbst 1998.
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Am Ende der Einsätze der Baureihe
624 mussten immer wieder die 628er aushelfen, wie hier in Dortmund-Hörde.
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Ein Intercity-Steuerwagen in der
alten Farbgebung, Dortmund Hauptbahnhof im Jahre 1997.
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Im
neuen Jahrtausend wurde die digitale Fotografie immer beliebter und auch ich
wollte auf das lästige Entwickeln der Filme verzichten. Denn für einen
jungen Fotografen mit kleinem Taschengeldbudget konnte die Entwicklerei
schnell teuer werden.
Meine
ersten Erfahrungen mit der Digitalfotografie konnte ich durch eine „USB-Stick-Kamera“
sammeln. Dabei handelte es sich um eine Webcam-ähnliche und längliche
USB-Kamera, mit der man Fotos in VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) aufnehmen
konnte. Ein Filmmodus ermöglichte das Erstellen von kurzen Videos.
Allerdings wurde dieser nicht zu einem Clip zusammengefasst, sondern die
Kamera speicherte zirka 15 Einzelbilder pro Sekunde. Diese Einzelbilder
musste man nun am PC zu einem Film zusammenfügen. Ein weiterer Nachteil der
Kamera war die kurze Betriebszeit, da sie nur durch zwei kleine Batterien
mit Strom versorgt wurde. Wollte ich die Kamera länger benutzen, musste ich
etwa alle zwei Stunden die Batterien wechseln.
Ich
musste einsehen, dass dies nicht wirklich ein weiterer Fortschritt
darstellen sollte, sondern eher nur eine kurze Spielerei mit neuen
Techniken. Da kam es wie gelegen, dass ich die USB-Kamera schließlich in
einem Freizeitpark im Sommer 2002 verlor.
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So sah der Haltepunkt Dortmund-Signal-Iduna-Park
früher aus, damals hieß er noch Westhalenhalle. Hier ein Talent der
ehemaligen DME Richtung Lüdenscheid
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Um die Jahrtausendwende trafen sich
zahlreiche alte Veteranen im Gleisvorfeld des Dortmunder Hauptbahnhofs,
2002.
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Längst vergessene Vergangenheit in Dortmund:
Baureihe 141 der Hellweg-Bahn nach Soest sowie ein Triebwage der Reihe 624
der Ardey-Bahn nach Iserlohn.
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Und
so stieß ich zur Weihnachtszeit 2002 auf eine digitale Kodak EasyShare
CX4230 mit etwa 2 Megapixel. Es war kein Topmodell, verfügte aber über ein
kleines optisches Zoom-Objektiv (etwa 2 x) und einen kleinen TFT-Monitor
auf der Kamerarückseite. Dies war (nicht nur für mich) einmalig und
bedeutete für mich persönlich einen Fortschritt in der Fotografie. So
ließen sich mit der Kodak (für die damalige Zeit) vernünftige Bilder
aufnehmen, das Entwickeln entfiel und ich konnte mir die gemachten Fotos
direkt ansehen. Eine Revolution.
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Bald war Schluss für die Baureihe
103: Hier wartet 2002 eine orientrote Vertreterin in Dortmund auf ihr
Schicksal.
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Die Loks der Reihe 120 wurden hingeben frisch
hauptuntersucht und lackiert und waren zum Beispiel auf der Rollbahn
unterwegs (hier kurz hinter Osnabrück).
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Auch Geschichte: Der Interregio der
Deutschen Bahn, hier gezogen von der farblich passenden 101 096-6.
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Bis
Ende 2005 fotografierte ich nun mit der digitalen Kompaktkamera von Kodak,
deren Zielgruppe Einsteiger wie meine Wenigkeit waren.
Da
ich nun in der Ausbildung mein eigenes Geld verdiente, wollte ich mal
wieder etwas Neues ausprobieren und entschied mich für ein weiteres
Einsteigermodell: Eine Fujifilm Finepix A345 mit 4 Megapixel. Sie besaß,
außer mehr Megapixel und einen etwas größeren Monitor, fast dieselben
Merkmale wie die Kodak. Allerdings besaß die Kamera eine Videofunktion und
so konnte ich qualitativ mittelmäßige Clips erstellen (320 x 240 Pixel).
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Eine Stadtbahn (noch mit analoger
Anzeige) der Dortmunder Stadtwerke an der Haltestelle Hafen.
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Als auf der Emschertal-Bahn (Dortmund-Dorsten)
noch die DB-Triebwagen der Reihe 640 unterwegs waren, hier in Dortmund
Hauptbahnhof, Winter 2000.
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Hier gibt es heute keine Gleise
mehr, ehemaliges Werksgelände Phönix-West in Dortmund Hörde, 2002.
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Meine
Motive waren seit jeher Eisenbahnen, Heimat und Landschaft. Aber im Zuge des
immer größer werdenden Internets konnte ich meine Fotos mit denen anderer
Fotografen vergleichen. Ich musste feststellen, dass meine Bilder nie
perfekt waren: So wurden Fahrzeuge abgeschnitten oder das Bild kippte
entweder nach rechts oder links. Da ich aber gerne „professioneller“
fotografieren wollte, beschäftigte ich mich nun etwas näher mit dem Thema.
Um ordentliche Bilder machen zu können, reichte meine damalige Kamera (die
Fuji) nicht mehr aus.
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Ein „bunter“ VT 624 macht sich gerade auf den
Weg Richtung Enschede, aufgenommen im Dortmunder Hauptbahnhof im Winter
1998.
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Ende
2006 wollte ich mein Geld in eine bessere bzw. gute Ausrüstung investieren:
Ich entschied mich für eine Canon PowerShot A630 mit 10 Megapixel, die für
mich durch ihre Einstellungsmöglichkeiten und ihr schwenkbares Display
einen weiteren Fortschritt darstellen sollte. Nun war es mir möglich,
diverse Einstellungen zu ändern und auch Nachtaufnahmen zu erstellen. Zum
ersten Mal konnte ich ein kleines Stativ mein eigen nennen, um auch
wackelfreie Fotos aufnehmen zu können. Die A630 besaß eine
VGA-Videofunktion. Mit der Canon war ich immer zufrieden, denn auch meine
Fotos wurden nun immer besser. Die bisher meisten Fotos dieser
Internetseite stammen von der A630.
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Da war der pannenreiche Sky-Train
am Düsseldorfer Flughafen noch neu.
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Ein ICE roll durch den Bahnhof
Düsseldorf-Flughafen.
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Meine damalige Modellbahnanlage,
die mehr aufs spielerische Element Wert legte.
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Im
März 2010 erlitt die Kamera leider nach etwa 10.000 Fotos einen technischen
Defekt: Das Objektiv bewegte sich nicht mehr. Aufgrund dessen schaltete
sich die Kamera auch nicht mehr ein, sondern zeigte nur eine Fehlermeldung.
Bereits
ein paar Monate vorher hatte ich mit dem Gedanken gespielt, ein neues
Modell zu erwerben. Da die A630 aber noch gut lief, kam dies (erstmal)
nicht weiter für mich in Betracht. Der plötzliche Defekt ließ mich dann
handeln und ich entschied mich (wieder) für eine neue Canon. Die
Bridge-Kamera PowerShot SX20 mit 12 Megapixel, einem 20-fachen Zoom-Objektiv,
einer HD-Video-Funktion sowie mit fast allen Einstellungsmöglichkeiten die
ich auch von der A630 kannte.
Warum
keine digitale Spiegelreflexkamera?
Zum
einen ist es eine preisliche Frage, da für verschiedene Einsatzzwecke auch
verschiedene Objektive gekauft werden müssen. Außerdem möchte ich auf
meinen Reisen nicht so viel Equipment mitnehmen, sondern möglichst nur die
Kamera und ein Stativ. Mit Kompromissen war die SX20 dann die richtige
Wahl, da ich hier fast genauso viele Einstellungsmöglichkeiten vorfinde,
wie bei einer digitalen Spiegelreflexkamera. Ich wollte nicht auf die
Vorzüge einer Kompaktkamera verzichten, aber auch nicht auf die Vorzüge der
vielen Einstellungsoptionen. Somit viel die Entscheidung auf eine
Bridge-Kamera, die sprichwörtlich eine Brücke zwischen Kompaktkamera und
Spiegelreflex darstellt.
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141 271-7 mit ihrer Regionalbahn
nach Soest hat soeben den Bahnhof Dortmund-Hörde erreicht, Mai 1998.
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Nach
einigen Tagen schaltete ich die alte Canon A630 noch einmal an, um sie zu
testen. Und wie es der Zufall wollte, funktionierte sie wieder einwandfrei.
Mittlerweile
fotografiere ich mit meiner Canon SX20 IS oft und gerne. Die alte Canon ist
aber noch im Einsatz als Zweitkamera. Als nächste Anschaffung würde als
kleine Spielerei vielleicht eine Fuji-3D-Kamera in Frage kommen. Aber das
steht noch nicht genau fest.
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Als auf der Hellweg-Bahn nach Soest noch die
„Knallfrösche“ unterwegs waren. Hier ist 141 275-8 am 06. Dezember 2003 in
Dortmund-Hörde zu sehen.
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Eine orientrote 218.
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