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In
der kalten Jahreszeit sind die meisten großen Freizeitparks geschlossen
(bis auf einige Ausnahmen). Das war für uns ein Grund, den kleinen Ableger
des Legolandes zu besuchen. Das Legoland Discovery
Centre am Duisburger Hafen. Jeder Besucher sollte
sich darauf einstellen, dass der Indoorpark mehr
auf die kleinere Zielgruppe ausgerichtet ist. Soweit ist das ja auch gar
nicht schlimm, wir hatten uns schon darauf eingestellt. Das
Preis-Leistungsverhältnis ist hier aber mehr als schlecht und irgendwie
wirkt alles etwas lieblos. Ein paar aufgestellte Riesenfiguren, ein kleiner
Dschungelrundgang und eine öde „Geisterbahn“. Für den hohen Eintrittspreis
hätte man eigentlich mehr erwarten können. Niemand hat eine
Super-Mega-Achterbahn erwartet, aber einfach mehr Liebe zum Detail hätte
ich mir gewünscht. Selbst das Miniland, eine Art
Miniatur Wunderland aus Lego (nein, da vergleicht man wirklich Äpfel mit
Birnen), wirkte steril und „billig“. Davon ab, dass im Discovery Centre das Ruhrgebiet noch vor Dortmund aufhört und nur
einige wenige Wahrzeichen zu sehen sind. Darunter, natürlich, das ebenfalls
von Merlin betriebene Sea Life in Oberhausen.
Der
erste Eindruck war daher eher mäßig. Wohl gemerkt, aus den Augen eines
Erwachsenen, der Lego immer noch gerne hat. Der Rundgang führte auch in ein
4D-Kino. Der gezeigte Film ist ganz witzig, der Ton ist aber sehr schlecht
abgemischt. In den hinteren Sitzreihen versteht man die Gespräche der
Figuren kaum bis gar nicht. Dafür hatten die Kinder in der ersten Reihe
sichtlichen Spaß. Nun, was bleibt? Positiv zu erwähnen sind die vielen Bau-
und Spielmöglichkeiten sowie der Racer-Testbereich.
Hier baut man sich eigene Rennwagen, die dann eine der beiden Teststrecken
möglichst schnell und heile bestehen müssen. Eigentlich ein kleines Detail,
war dies für mich/uns der eigentliche Höhepunkt des kleinen Legolandes.
Erwähnenswert ist noch die Legofabrik, in der den Besuchern erklärt wird,
wie Legosteine entstehen. Im ersten Moment hatten wir gedacht, hier würden
wirklich echte Steine entstehen. Der ganze Vorgang wurde dann (leider) sehr
kindgerecht vorgetäuscht. Immerhin erhält man am
Ende der Vorstellung einen eigenen Legostein als Souvenir.
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