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[Ort des Geschehens]
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Der
Norden Deutschlands ist immer wieder für einen Urlaub bzw. Ausflug gut. Und
so besuchten wir im Dezember 2009 im Rahmen unseres kurzen Winterurlaubs das
Klimahaus in Bremerhaven. Das Klimahaus ist ein multimediales Museum, das
das Thema Klimawandel behandelt. So bereits man beispielsweise verschiedene
Kontinente mit verschiedenen Klimazonen.
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In Bremerhaven angekommen,
erwartete uns auch schon der erste winterliche Blick gen Hafen.
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Also schnell ins Parkhaus, Taschen gepackt,
viel zu dick angezogen und ab ins Klimahaus. Der Eingangsbereich zur
Weihnachtszeit (Ende Dezember 2009).
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Wir mussten zirka eine halbe Stunde an der
Kasse anstehen bzw. auf den Einlass warten. Wahrscheinlich weil Ferien
waren? Am vollen Tagen ist der Besuch nicht wirklich zu empfehlen, da man
quasi nur durchgeschoben wird.
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Immer dabei, das Maskottchen meiner
Freundin, Rüdiger.
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Aufgrund der Menschenmassen brauchte man starke
Nerven. Aber worum geht es dort eigentlich genau? Den Besuchern sollen die
Themen Klimazonen und Klimawandel (sowie deren Folgen daraus) näher
gebracht werden. Dazu hat ein gewisser Herr (Name habe ich vergessen) die
Erde bereist und Menschen entlang des Äquators besucht. Überall sind
Videoecken und Textwände aufgebaut, die eben diese Begegnungen darstellen.
Leider war es so voll (also unbedingt außerhalb der Ferien gehen), dass man
quasi nur in einer langen Menschenschlange durchgeschleust wurde. Wollte man
dann mal umdrehen und sich was ansehen oder durchlesen, so kam es sofort
zum Zusammenstoß mit den Menschen hinter einem.
Also tippelten wir immer weiter durchs Klimahaus. Die eigentliche
Geschichte hatten wir schon längst liegengelassen (ging auch nicht anders). Aber genau
diese Geschichte macht eigentlich das Klimahaus aus.
Wir starteten in Bremerhaven und wanderten durch mehrere Länderbereiche,
die entsprechend gestaltet waren. Zu jedem Land bekamen wir das passende
Klima. Und so liefen uns plötzlich in der "heißen Zone" Kinder in
Unterwäsche über dem Weg. Ob die Temperaturunterschiede von -17 bis +40
Grad so gut für die Kleinen waren?
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Hier hing eine Kuh an der Wand.
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In den Alpen sollten Spiegelwände
den Raum vergrößern.
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Eine Gletscherhöhle mit echtem Eis.
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Dieses Foto zeigt den Grund, warum wir
eigentlich ins Klimahaus wollten. Auf der Fahrt im ICE von Nürnberg nach
Dortmund war in der Bahnzeitschrift ein ähnliches Foto abgebildet. Dort
soll man die Welt aus der Sicht der Insekten sehen können. Als wir nun live
davorstanden, waren wir ein wenig enttäuscht. Das sah ganz anders aus. Und
die Grashalme waren auch viel zu weit auseinander. So richtige
Naturstimmung kam nicht auf.
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Nun durfte ich mich in eine Seilbahn setzen.
Ich nannte ihn den "Seilbahn-Simulator" (könnte sich bestens in
die Produktpalette von Astragon einreihen). Anfangs war das auch gut
gemacht und man hatte echt das Gefühl mit der Seilbahn zu fahren. Aber dann
schwenkte die Kamera plötzlich weg und man sah den Film aus der
Helikopterperspektive. Ich als Simulationsfan fand das natürlich sehr
toll...
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Der oben erwähnte Reisemann war auch mit einem
alten Fiat 500 unterwegs. Auf der Videoleinwand wird gezeigt, wie er in
eine Schafherde und dann in einen Regensturm fährt. Dieser kleine 500 wird
dort ausgestellt. Ich will allerdings nicht wissen, wie lange der den
dauernden Regen von oben noch aushält.
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Nun war Hitze an der Reihe. Passend
dazu auch die Landschaft.
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Ja, echter Sand an den Schuhen,
eben wie in der Wüste.
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Im Treppenhaus zum nächsten
Abschnitt.
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Auf Safari mit diesem Kollegen.
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Immer dieser Klimawandel. Hier waren es nun
wieder -17 Grad und wir befanden uns in der Antarktis. Man fühlte sich wie
im Gefrierschrank. Die bis zur Decke reichenden Eisberge machten schon was
her.
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In der Arktis kann man sicher gut
die Sterne beobachten. Hier ist ein nachgestellter Sternenhimmel zu sehen.
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Heiß - kalt - heiß - warm - kalt - heiß... im
Bereich Südsee waren die Temperaturen nun wieder angenehm (um die 25 Grad).
Natürlich im Vergleich zu der steifen Brise draußen an der Nordsee.
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Mitten am Strand stand eine alte
Kirche. Das Ganze erinnerte mich ein bisschen an „Tomb Raider“.
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Wie es sich für das Meer gehört, darf so etwas
nicht fehlen: Alleine der Aquarium- und Fischbereich war größer wie in den
meisten Zoos. Wenn man sich mal die Zeit nehmen würde, man könnte mehrere
Tage im Klimahaus verbringen.
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Als
wir dann gegen Mittag wieder im Erdgeschoss angekommen waren, standen immer
noch eine Menge Leute an der Kasse. Wir waren durchgeschwitzt, hatten etwas
gereizte Laune (wegen den vielen, teils sehr rücksichtslosen, Menschen).
Dabei hatten wir uns den Experimentierbereich (ein weiterer Bereich, in dem
man Experimente durchführen kann) noch gar nicht angesehen. Also wie
gesagt, wenn man sich alles in Ruhe ansehen möchte, sollte man mindestens
zwei Besuche einplanen.
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Unterwegs in Bremerhaven: Diese
Gebäude sollten eigentlich Schiffsschornsteine darstellen.
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Das Klimahaus bei Nacht.
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Das Museumsschiff und Restaurant
„Seute Deern“ im Museumshafen von Bremerhaven.
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