|
|

|
[Ort des Geschehens]
Klicken Sie auf den Pfeil oder das
Bild, um die Karte anzuzeigen.

|
|
Der
Haltepunkt Dortmund-Löttringhausen liegt heute an der Regionalbahn 52
(Volmetalbahn) Dortmund-Hagen-Lüdenscheid. Früher war der Bahnhof auch
ein Endbahnhof für die im Jahre 1880
eröffnete Nebenstrecke von Löttringhausen nach Bochum-Langendreer.
Hauptgrund für den damaligen Bau des Bahnhofs war die nahe gelegene Zeche
Gottessegen. Heute dient Dortmund-Löttringhausen nur noch als
Nebenbahnhaltepunkt. Drastische Sparmaßnahmen und die Vernachlässigung
seitens der Deutschen Bahn lassen den Haltepunkt immer weiter verfallen.
|
|

Im Sommer wirkt der kleine
Haltepunkt fast idyllisch.
|
|

Wir sind in
Dortmund-Löttringhausen: Ob hier noch ein Zug verkehrt?
|
|

So sehen Sparmaßnahmen aus: Das marode Dach
wurde zwar erneuert (was durchaus positiv zu bewerten ist, allerdings nur
ein Teilstück in der Mitte. An beiden Enden fehlt das Dach, wahrscheinlich
auch für immer. Wer also von der Unterführung zum Fahrplan gelangen möchte,
wird bei Regen nass. Wenn man dort überhaupt einen Fahrplan findet.
|
|

Die Spurensuche im Gebüsch verrät es: Früher
war Dortmund-Löttringhausen ein gut ausgestatteter Bahnhof. Sogar eine
kleine Baumallee wurde angelegt.
|
|

Verfallene alte Bahnsteigkante. Soweit man das
heute zurückverfolgen kann, waren in früheren Tagen drei Gleise vorhanden.
Im Hintergrund ist die Baumallee zu sehen, die dem „normalen“ Beobachter
heute leider nicht mehr auffällt.
|
|

Dortmund-Löttringhausen?
|
|
Unter
den vielen verfallenen und abgebauten Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen (und
natürlich auch in ganz Deutschland) ist der Haltepunkt
Dortmund-Löttringhausen nur einer unter vielen. Nur wenige Fahrgäste denken
dabei an die oft prachtvolle Vergangenheit dieser Bahnhöfe, wenn sie die
nach Urin stinkende Unterführung durchlaufen. Das ist eben der Rückzug der
Bahn in der Fläche. Es geht auch anders, aber leider viel zu selten.
|
|