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[Ort des Geschehens]
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Bild, um die Karte anzuzeigen.

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[Video über die Schmalspurdampflokomotive]

Im Efteling verkehrt eine
Schmalspurdampflokomotive als Parkeisenbahn. Das Video zeigt den Zug in
Fahrt und das Betanken der Lokomotive.

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[Video über die Modellbahnanlage]

Die Modellbahnanlage zeigt
verschiedenen Szenen, darunter auch eine Nachtwelt.

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Anreise
Unsere Anreise erfolgte mit dem Auto, da eine Anreise mit der Bahn(/Bus)
von Anfang an ausgeschlossen wurde. Immerhin sind es von Dortmund aus nur
zirka zwei Stunden Autobahnfahrt. Bis zur Deutsch-Niederländischen-Grenze
läuft auch meistens alles reibungslos, A40 immer geradeaus (ausgenommen
Staus). Dummerweise enthielt unser Navi keine Karte von den Niederlanden.
Also hieß es: Routenplaner ausdrucken. Da die Routen von GoogleMaps und Co.
meiner Meinung nach nicht immer einfach und verständlich beschrieben
werden, strickte ich mir einen eigenen Routenplan.
Kaum auf Holländischen
Autobahnen unterwegs, machte sich der Zustand der deutschen Autobahnen
direkt bemerkbar. Selbst bei großen Baustellen (Ausbau der Autobahn) wird
der Verkehr auf einer zweispurigen "Landstraße" geführt. Keine
Staus und das im morgendlichen Pendlerverkehr. Allerdings ist das
Verkehrleitsystem dort für den normalen Gelegenheitsbesucher manchmal etwas
verwirrend.
Nach gut 2 Stunden erreichten
wir überpünktlich den Parkplatz vom Efteling. Das beeindruckende
Eingangsportal sprang uns sofort ins Auge. Dieser Bericht beinhaltet unsere
Besuche aus den Jahren 2009 und 2010.
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Drei Europäer nebeneinander.
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Preise und
Öffnungszeiten
Da wir den Park in der Hochsaison besuchten,
zahlten wir pro Person 30,00 Euro (sonst 28,00 Euro). In dieser Zeit ist der
Park bis 22.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis ist im Vergleich zu den
deutschen Parks relativ günstig. Die Parkgebühren sind allerdings fast
schon unverschämt: 8,00 Euro verlangt Efteling für den Parkplatz. Egal wie
groß oder klein das Auto ist. Das Essen dort ist Standard, nicht schlecht,
nicht herausragend. Natürlich darf eine Frikandel bei einem Hollandbesuch
nicht fehlen. Die Preise der Gastonomie halten sich (zumindest im
SB-Bereich) in Grenzen: Für 2 Portionen Pommes mit Frinkandel sowie ein Getränke
sind knapp 10,00 Euro fällig.
Der Park
Obwohl der Park offiziell erst um 10:00 Uhr die
Tore öffnen sollte, konnten wir ihn bereits vorher betreten. Wahrscheinlich
würden wir dann zu einer Art Platz geleitet, um dann wieder zu warten.
Genauso war es dann auch.
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Gegen
09:30 Uhr konnten wir bereits die ersten Bereiche des Parks betreten.
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Der
Hauptweg zum "Hauptplatz", wo wir bis 10:00 Uhr auf die Öffnung
der eigentlichen Themenbereiche warteten.
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Als einer der wenigen Parks (die ich kenne und
persönlich besucht habe) betreibt Efteling eine Parkeisenbahn mit echten
Schmalspurdampflokomotiven. Diese werden noch ganz altmodisch mit Wasser
und Kohle "betankt" und drehen so schnaubend, zischend und
tuuuutend ihre Runden durch die Parklandschaft.
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Wer
sich ein wenig Zeit nehmen möchte, sollte die Modelleisenbahn besuchen
(Eingang über den "Karussell-Palast"). Eine liebevoll gestaltete
Anlage wartet hier auf die Besucher. Als Eisenbahnfan ist mir die Auswahl
an verkehrenden Zügen allerdings doch etwas mager gewesen. Trotzdem, die
Landschaftsmodellierung mit den vielen kleinen "Szenen" hat uns
gut gefallen.
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Eine
kleine Hafenstadt, ein Raddampfer dreht hier seine Runden.
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Die Modellanlage ist in zwei Bereiche
aufgeteilt: Der Tag- und der Nachtbereich. Im letzteren Bereich wird die
Landschaft in ein blaues Licht getaucht. Schön anzusehen. Hier ist eine Szenerie am Bahnhof zu sehen.
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Das Thema der Anlage
liegt irgendwo zischen Mittelalter, 1000 und einer Nacht, Märchenwelt und
Vorkriegszeit. Eine genaue Zuordnung ist nicht möglich. Hier wurden einfach
zu viele Themen vermischt.
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Eine
Sitzgruppe, die einem Eisenbahnabteil nachempfunden ist.
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Der „Fliegende
Holländer“ ist eine Mischung aus Themenfahrt und Achter- und Wasserbahn.
Hier ist ein Teil der Außenstrecke zu sehen.
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Der
Bereich um die eigentliche Attraktion erinnert an eine alte Hafenstadt.
Alles ist sehr liebevoll gestaltet.
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Hier
rauscht gerade ein Boot in die Nebelgrotte.
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Der
letzte kleine Hügel bevor das Boot ins kühle Nass eintaucht.
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Die alte Holzachterbahn Pegasus wurde bei
unserem ersten Besuch 2009 noch abgerissen. Ein Jahr später steht an
gleicher Stelle schon die neue moderne Doppel-Holzachterbahn.
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Detail.
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Diese
Tür ist sicher abgeschlossen oder sie hat gar keine Funktion?
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Die neue Holzachterbahn (Joris en de Draak) ist
ein Duelling-Coaster, d.h. es liefern sich zwei Achterbahnzüge ein Rennen.
Dabei fahren die Züge nebeneinander den Lift hinauf und begegnen sich
während der Fahrt mehrmals. Der Zug der als erstes durch die Ziellinie
rollt, hat das Rennen gewonnen. Das Gewicht des Zuges spielt dabei eine
wesentliche Rolle.
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Im Vordergrund ist der „Fliegende
Holländer“ zu sehen, im Hintergrund die neue Holzachterbahn.
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Hier
werden beide Züge gleichzeitig den Lifthügel hinaufgezogen.
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Der Gewinnerzug wird durch lautes
Applaudieren begrüßt, während die Verlierer ausgebuht werden.
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Die Looping-Stahlachterbahn „Python“ fährt sich für ihr Alter dennoch sehr angenehm. Im letzten
Wagen ganz hinten ist meine Wenigkeit zu sehen.
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Den Märchenwald
haben wir beim ersten Besuch ganz vergessen und gar nicht beachtet. 2010
sind wird dann mehr zufällig durch den Bereich gelaufen, da wir eine
Abkürzung suchen wollten. Aus der Abkürzung wurde dann eine Stunde
Aufenthalt im Märchenbereich, obwohl wir mehr oder weniger schnell gelaufen
sind. Allerdings ist der Märchenwald ein eigener Themenbereich und sehr
weitläufig. Die Gebäude sind sehr detailliert gestaltet und schön
anzusehen. Auch die animierten „Erzählshows“ sind gelungen.
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Bei dem Anblick
bekam ich selbst einen steifen Nacken. Dieses Märchen scheint nur in den
Niederlanden bekannt zu sein?!
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Die Holländer scheinen gerne ihr
Geld in Gewässer zu werfen. Überall im Park kann man Münzen im Wasser
blitzen sehen.
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Die
Parkeisenbahn überquert das Wasser auf einem Holzsteg. Im Hintergrund sind
die Boote der Flussfahrt zu sehen.
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Nun
wollten wir uns den Park von oben anschauen und so besuchten wir den
Aussichtsturm, Pagode genannt. Eine große offene Plattform ohne Scheiben.
Windig die ganze Angelegenheit. Die Aussicht ist aber dennoch schön, denn
von oben erkennt man, dass Efteling ein wirklich sehr grüner Park ist.
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Hier
standen wir um 09:30 Uhr und warteten auf die eigentliche Parköffnung.
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Großes
Festival- bzw. Musicalgelände: Auf der Bühne wird eine musikalische
Tanzshow gezeigt (2009).
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Die
unendlichen holländischen Weiten: Wälder, Wälder, Wälder und viel plattes
Land.
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Eingangsbereich
der Flussfahrt, der Andrang ist hier nicht so groß.
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Befinden
wir uns hier wirklich in einem Freizeitpark?
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Die
Achterbahn Python umgeben von Wäldern.
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Die
romantische Flussfahrt.
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Nun stellen wir uns in die Warteschlange der
Flussfahrt. Von oben konnten wir gut die vielen Möwen sehen, die wohl auf
Futter warteten, welches sie von den Besuchern auch bekamen. Das Vogelgetier
machte einen mächtigen Lärm, jedes der Tiere wollte ein Stück Brot
bekommen. Wir warteten nur etwa 10 Minuten und konnten dann im Boot Platz
nehmen.
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Kurze Zeit später belagerten uns
zahlreiche Möwen, schwammen und flogen mit. Der Futterstreit begann.
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Möwen sind ja bekanntlich flinke und freche
Vögel. So fangen sie zum Beispiel Brotstückchen in der Luft, latschen auf
dem Bootsdach hin und her, setzen sich einfach auf die Sitzbank und klauen
einem das Essen aus der Hand.
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Dieser Blick sagt alles: „Ich will
dein Essen!“.
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Auch die
frechste Möwe muss ich mal entspannen.
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Typisch für die Niederlande:
Windmühlen.
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Nettes Detail am Ufer.
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Gegen Abend brachen wir Richtung Ausgang auf.
Allerdings blieben wir noch in der Gruselshow bzw. im Geisterschloss
hängen. Nicht wirklich spannend oder gruselig aber dennoch ganz gut
gemacht. Man steht quasi vor einer Scheibe und schaut sich ein paar "Gruselszenen"
an. Dabei donnert es laut, während die Glocken läuten.
Zum Schluss besuchten wir noch das „Pandadrom“.
Ganz ohne Vorahnung gingen wir die Warteschlangen entlang. Auch hier hatten
wir das Gefühl, eher in der Zoom-Erlebniswelt zu sein, als in einem
Freizeitpark. In einer Art Höhle wurde ein WWF-Film mit schönen Tierbildern
gezeigt. Wir bekamen vorher eine 3D-Brille und dachten "toll, ein
3D-Tierfilm". Als dann der Vorspann beendet war und die Leute
hinausgingen, dachten wir bereits -das wär's gewesen-. Aber dann wurden wir
erst in den richtigen Kinosaal geführt. Es lief ein typischer, aber gut
gemachter WWF-Aufklärungsfilm mit der üblichen Message. „Die Menschen
zerstören den Lebensraum der Tiere“. An Effekten wurden nicht gespart: So
waren plötzlich alle Sitzreihen in Nebel getaucht oder es war auf einmal
windig. Als Höhepunkt krachte die Decke hinunter. Nicht im Film, sondern es
fiel die Kinosaaldecke hinunter (bestehend aus Ästen und Blättern). Das
Ganze sollte umstürzende und vom Menschen gefällte Bäume darstellen.
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Im anschließenden großen Erlebnis- und
Gastronomiebereich kauften wir uns dann noch einen WWF-Plüschaffen. Der
schaute uns so traurig an und wollte einfach mit nach Hause.
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Abschlussfoto mit der „Pagode“ im
Hintergrund.
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Der imposante Eingangsbereich am
Abend.
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Fazit
Ein
schöner Tag ging zu Ende. Efteling Holland ist eine Mischung aus Familien-,
Natur- und Actionpark. Was noch positiv auffiel: Sehr viele Familien mit
Kindern, es herrschte eine entspannte Atmosphäre. Die thrillsüchtigen
"Honks" aus Bottrop suchte man im Efteling (größtenteils)
vergeblich. Da die Wege zu den einzelnen Fahrgeschäften mitunter sehr lang
sind, sollte zumindest bei Erstbesuchen ein Parkplan dazugekauft werden.
Spätestens 2012 wird uns der Park wohl wiedersehen, da dann eine weitere
Neuheit eröffnet wird - ein großer Darkride. Aber auch die neue
Holzachterbahn hat uns 2010 gut gefallen und süchtig nach mehr gemacht.
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